Jobcoaching

Jobcoaching

Was ist Jobcoaching?
Im Jobcoaching lernen Sie Ihre Potenziale kennen und wie Sie diese für die berufliche Weiterentwicklung einsetzen können. Genauso kann es für ein Unternehmen hilfreich sein, die Potenziale seiner Mitarbeiter zu erkennen, um diese zielgerichtet und effizient im Unternehmen einsetzen zu können. Wichtig dabei: Die passenden Rahmenbedingungen für den Mitarbeiter finden oder schaffen, damit dieser motiviert arbeiten kann und dem Unternehmen als wertvolle Kraft erhalten bleibt.

Jobcoaching bedeutet professionelle Klärungshilfe und Unterstützung

  • bei beruflicher Neuorientierung,
  • bei Konflikten am Arbeitsplatz,
  • in Umbruchphasen und
  • im Bewerbungsprozess.

Vorteile und Nutzen

  • Die Erarbeitung des Kompetenzprofils Ihrer Mitarbeiter zur besseren Positionierung im Unternehmen
  • Persönlichkeitsentwicklung anhand der Analyse der Stärken und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter
  • Wissen, wie man sich gezielt auf dem Markt positionieren kann
  • Klarheit über die künftige berufliche Richtung und die künftigen Karrierschritte erlangen
  • Optimierte Bewerbungsunterlagen wenn Sie sich als Privatperson neu orientieren wollen oder wenn Sie als Unternehmen einen Mitarbeiter entlassen müssen
  • Erstellen einer Initiativbewerbung auf Basis Ihrer Kernkompetenzen (= EKS)
  • Vorbereitet in Vorstellungs- oder andere wichtige geschäftsinterne Gespräche gehen

Wann macht ein Jobcoaching-Prozess Sinn?

  • Wenn Sie einen Mitarbeiter entlassen müssen und ihn auf die Situation vorbereiten möchten
  • Wenn Sie als Privatperson unzufrieden mit Ihrem Job sind
  • Bei Perspektivlosigkeit
  • Wenn Sie den Wunsch verspüren, die Branche zu wechseln
  • Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem Traumjob sind, der zu Ihren Wünschen und Rahmenbedingungen passt
  • Wenn Sie als Abteilungsleiter/ Mitarbeiter ein wichtiges Gespräch mit der Geschäftsführung/ Ihrem Vorgesetzten zu führen haben und dieses mit einem Blick von außen strukturiert vorbereiten möchten
  • Oder wenn Sie ein Mitarbeiter-/Jahresgespräch mit einem Ihrer Mitarbeiter führen müssen
  • Abiturienten/ Studenten: Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, welchen Beruf Sie einmal ergreifen möchten

Fünf Schritte zum Traumjob

(Jeder Jobcoaching-Baustein kann natürlich auch separat in Anspruch genommen werden!)

Jobcoaching

Detaillierte Erläuterung der Bausteine/ Dienstleistungen:

1. Lebenslaufanalyse, 5-Säulen-Modell

  • Meilensteine der bisherigen „Karriere“ erötern, warum diese Entscheidung und der oder die Schritte?
  • Warum die Ausbildung/ das Studium/ der Arbeitgeber?
  • 5-Säulen-Modell: Besprechung der fünf Säulen, die Ihre aktuelle Lebenssituation beschreiben (Wohnen, Gesundheit, Beziehungen, Finanzen, Arbeit) zur Erarbeitung Ihrer Ressourcen, um die Grundzüge Ihrer Persönlichkeit kennenzulernen und um Ihnen eine positive Sicht auf die Dinge zurück zu geben.

2. Interessen

  • Hobbys, Freizeitaktivitäten, Ehrenämter, soziales Engagement, (Sport-)Vereine?
  • Welche Themen interessieren Sie? Wofür brennen Sie? Womit beschäftigen Sie sich?
  • Gab es in der Kindheit bereits einen speziellen Berufswunsch?

3. Werte

  • Werte sind die Infrastruktur des Denkens; sind Sie sich Ihrer wichtigsten Werte bewusst, sind Sie besser in der Lage, die richtige Entscheidung zu treffen und in letzter Konsequenz den richtigen Job für sich zu finden.
  • Welche Prinzipien und Grundsätze gelten für Sie? Woran glauben Sie?
  • Wie können diese Werte geordnet und sortiert werden?

4. Rahmenbedingungen

  • Was wünschen Sie sich, damit Sie sich wohl fühlen und Ihre Stärken und Eigenschaften ideal einsetzen können?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen dafür gegeben sein?

5. BIP-Test

  • BIP = Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung
  • sehr bekannter und anerkannter Persönlichkeitstest
  • entwickelt von Psychologen der Bochumer Uni
  • 14 Bereiche der beruflichen Persönlichkeit werden abgefragt
  • Geclustert werden diese in folgende vier Hauptbereiche:
    1.Berufliche Orientierung
    2. Arbeitsverhalten
    3. soziale Kompetenz
    4. psychische Konstitution
  • Daraus entsteht ihre ganz individuelle berufliche Persönlichkeitsbeschreibung anhand derer Sie erkennen können, wo Ihre Stärken und wo Ihre Lernfelder liegen.

6. Erfolgsgeschichten

  • Sie formulieren (bei Bedarf mit meiner Unterstützung) mehrere Erfolgsgeschichten
  • Analyse der Geschichten und Einsortierung in ein Schema sogenannter „übertragbarer Fähigkeiten“, die jeder Mensch in sich trägt, unabhängig der Position, der Branche und des Jobs

7. Kompetenz- und Stärkenanalyse

  • Welchen Nutzen können Sie dem Arbeitgeber oder dem Markt als Selbständiger bieten?
  • Was sind Ihre wesentlichen Qualifikationen?
  • Welche Stärken und Kompetenzen möchten Sie zukünftig vermehrt einsetzen?
  • Wo sehen Sie noch Handlungsbedarf/ Lernfelder?

8. Differenzeignung/ USP

  • In welchen Stärken & Eigenschaften unterscheiden Sie sich von anderen?
  • Was unterscheidet Sie von anderen, was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal, Ihr USP?
  • Was können Sie besser als alle anderen?
  • Ergebnis: Kompetenzprofil
Ergebnis: Kompetenzprofil

9. Branchendefinition

  • In welcher Branche sehen Sie sich zukünftig?
  • Mit welchen Produkten können Sie sich identifizieren?
  • Bevorzugen Sie die freie Marktwirtschaft als Arbeitgeber oder eher Stiftungen, Universitäten, soziale Einrichtungen, Non-Profit-Unternehmen oder sogar die eigene Selbständigkeit?

10. Positionierung anhand des Kompetenzprotokolls

  • Als Ergebnis unserer Coaching-Gespräche entscheiden wir gemeinsam, welche potentiellen Positionen Sie zukünftig einnehmen könnten, was alternative Berufe wären oder wie Ihre Selbständigkeit idealerweise gestaltet werden soll.
  • Wir legen fest, in welcher Branche Sie zukünftig arbeiten wollen oder aus welchen Branchen als Selbständiger Ihre zukünftigen Kunden kommen.

11. Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen

  • Anpassung des Lebenslaufs an die zukünftige Position
  • Schwerpunkt auf die Tätigkeitsbeschreibungen, v.a. bei einem Branchenwechsel werden diese branchenübergreifend formuliert
  • Welche Zeugnisse sollten mitgeschickt werden, welche sind relevant?

12. Erstellung eines Anschreibens

  • Entweder Formulierung eines Anschreiben für eine Stellenanzeige oder
  • Erstellung einer EKS Initiativbewerbung. Das Prinzip der marktüblichen Stellenanzeigen wird dabei umkehrt => Agieren statt Reagieren! (Detail-Infos siehe hier). Für den Bewerber wird quasi eine persönliche Stellenanzeige mit seinen Kernkompetenzen kreiert, die als schriftliche Initiativ-Bewerbung inkl. einem Kurzlebenslauf versendet wird. Einladungen zum Vorstellungsgespräch, die man auf diese Initiativbewerbung erhält, bieten eine viel bessere Verhandlungsbasis, da Sie nicht mit zig anderen Bewerbern im direkten Vergleich stehen, sondern Sie sind der einzige Kandidat mit genau diesem Profil! Beispiele, wie diese Bewerbung aussehen kann, finden Sie hier.

13. Vorbereitung für Vorstellungsgespräche

  • Tipps und Tricks für die kommenden Gespräche
  • Wie tritt man authentisch, kompetent und gleichzeitig sympathisch auf?

14. Vorbereitung für Gehaltsverhandlungen

  • Wie Sie das Gehalt verhandeln können, was Sie wirklich verdient haben.